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1

Dienstag, 23. Februar 2010, 14:50

Thema 10: Konkurrenten und KI

So, und hier endlich das lang erwartete Thema zu Konkurrenten und vor allem KI.

Konkurrenten sind die anderen, großen Händler im Spiel. Sie bauen, transportieren und handeln und übernehmen auch politische Ämter. Bei ihnen ist die Frage, in wie weit sie besondere Dinge wie Sabotage machen sollen. Sollen sie grundsätzlich alles tun können wie der Spieler oder wäre das dann zu heftig?

Welche besonderen Aktionen könnte ein KI-Händler noch durchführen? Was hat euch in P2 gefehlt?

Wie soll sich ein KI-Händler verhalten, wenn ich ihm z.B. gerade von einem Saboteur ein paar Waren im Lager zerstört habe?

Hanseat09

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2

Dienstag, 23. Februar 2010, 15:03

Vielleicht könnte man der KI jeweils zwei Werte zuweisen:
1. Aggressivität und
2. Erfahrung

zu 1) Die Aggressivität bestimmt die dunklen Handlungen der KI. Diese wird durch verschiedene Faktoren bestimmt:
- "Ärgern" der KI (z.B. Sabotage) -> Aggr. steigt
- Erfolge / Misserfolge der KI und des Spielers
- UW der KI
- Ansehen der KI
- Zufall (geringer Einfluss)
Somit kann die Stimmung der KI plötzlich und unvermittelt umschlagen. Gleichzeitig ist aber eine hoch angesehene KI weniger aggressiv als eine Krämer-KI. Je höher der Aggressivitäts-Wert ist, desto eher führt sie Sabotage etc. durch. Andersrum sollte man die KI auch so gnädig stimmen können, dass sie dem Spieler auch mal was zu Gute kommen lässt. Logischerweise sollte dieser Status wesentlich komplizierter zu erreichen sein als der aggressive Status.

zu 2) Mit wachsender Erfahrung der KI nimmt der Aktionsradius der KI zu. Sie soll am Anfang nur in der Lage sein, zu handeln. Erst im Laufe des Spiels wird sie damit anfangen, Aufträge wegzuschnappen und Expeditionen durchzuführen. Dadurch wird der Spieler am Anfang nicht direkt bevormundet, da alle Handelsplätze schon gefunden sind, wenn er die erste Expedition starten kann, andersrum wird die KI am Ende nicht zu stupide. Das heißt aber auch dass die KI später alles machen kann. Was in P2 etwas gefehlt hat, ist, dass die KI selbst was gegen Piraten tut. Meist wurde sie nur geplündert, selten (oder gar nicht?) ging sie auch mal gegen Piraten vor. Zumindest als EM sollte man eine solche Kapazität erwarten können. Andersrum sollte die Piratenjagd auch nicht zur Ausrottung des Piratenclans führen...

Die Erfahrung wird beeinflusst durch:
- UW der KI
- erfolgreiche Missionen (erst nur Handel-Missionen, später auch Patroullie)
- Erfahrung des Spielers
- polit. Status

Teilweise dienen die Faktoren nur dem Balancing (z.B. Verknüpfung mit Werten des Spielers).

Evt. kann man ja noch KI-Missionen durchführen. Neben direkten Handel (insb. im Single-Modus fehlte es bei P2!) mit der KI könnten versch. Kneipenaufträge mit der KI personifiziert werden. Heißt: Nicht irgendein Kennst-de-Nicht schreibt Missionen aus, sondern dort sitzt der liebe werte Konkurrent Hans im Glück und will einem bestimmten Konkurrenten was auswischen. Wer das wohl sein könnte... Naja, die bereits besprochenen üblichen Kneipenaufträge kommen da wohl eher in Frage (Schiffbau, Karte etc.) ;)
Hanseat09

Builder

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3

Dienstag, 23. Februar 2010, 15:17

Wenn die KI auch Missionen annimmt wie z.B. Schatzsuche sollte dem Spieler die möglichkeit gegeben sein zu sehen wieweit die KI ist (Prozentwert?). So kann eine echte Konkurenz stattfinden.

Die idee von Hanseat mit Agression und erfahrun scheint mir gut zu sein. Die Grundwerte sollten von der gewählten Schwierigkeit abhängen.
Niemand braucht ein einfaches Spiel! Ein gutes Spiel reicht!

Für die Dunkle Seite! Auch Piraten wollen Handeln!

Yakko

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4

Dienstag, 23. Februar 2010, 18:34

Das wichtigste was die KI draufhaben sollte ist das sie schlau genug ihren Hauptjob richtig zu machen, handeln und versorgen und das ohne irgendwie zu cheaten.

In P2 war es so das die KI quasi zufällig mal ein Gebäude setzt und sich dann nicht darum kümmert ob es läuft, Rohstoffe hat und ob es Verluste gibt weil die Produktion gedankenlos zu jedem Preis auf den lokalen Markt geworfen wird. Zusätzlich fuhren dann völlig unabhängig davon 1-2 Schiffchen am anderen Ende der Hanse rum um irgendwo ein paar Waren zu handeln. :rolleyes:

Für das neue Spiel wünsche ich mir mehr strategische Planung, das die KI vorher abschätzt ob eine Investition ihr langfristig nützlich/gewinnbringend sein wird und ob sie längerfristig in der Lage ist ihren eigenen Betrieb mit Rohstoffen zu versorgen und die Produkte dahin zu exportieren wo sie möglichst viel GS einbringen. D.h. genug Schiffe zur Eigenversorgung haben sollte Voraussetzung zum Bau sein. Wenn kein Schiff mehr vorhanden ist sollte das das nächste Ziel sein für die KI um wieder ins Geschäft zu kommen und sie sollte zuerst die Schiffs-Baumaterialien einkaufen und im Kontor horten(auch teuer wenn nicht anders möglich) und dann wenn alles vorhanden ist das Schiff in Auftrag geben.
Außerdem sollte die KI nicht ohne Rohstoffe bauen wie teilweise in P2, aber die Möglichkeit haben diese in anderen Städten wo sie günstig sind zusammenzukaufen und mit dem eigenen Schiff zurückzutransportieren und auch im Kontor kurzzeitig zwischenzulagern. Gold sollte auch notwendig sein. Die KI sollte dann aber zu jedem Zeitpunkt von der ersten Entscheidung bis zum dem Zeitpunkt an dem der Bau stattfindet nochmal überprüfen ob das noch sinnvoll ist und wenn nicht das ganze abbrechen und die Baustoffe wieder dem normalen Handelsgut zuordnen/verkaufen.
Wenn dann Betriebe stehen sollte die Versorgung derselben mit Rohstoffen 1. Priorität haben und die sollten je nach Unsicherheit der Versorgungslage in verschieden großen Mengen im Kontor vorrätig gehalten werden(min. für die Fahrtzeit zum nächstgelegenen Rohstoffproduzenten, max. für die Zeit von 3-4 Fahrten ans entfernteste Ende der Hanse oder 2 Tage bis 4 Wochen, bei saisonalen Gütern evtl. genug bis der Winter zuende wäre).
Das 2. was die KI dann tun sollte ist die produzierten Waren bedacht zu verkaufen. Damit meine ich das die im Kontor zwischengespeichert werden und nur dann lokal verkauft wenn es einen ordentlichen Preis dafür gibt. Ansonsten sollten die Sachen dann auf Schiffe geladen und in anderen Städten verkauft werden wo sie nötig sind.
Als 3. sollte die KI ihre Heimat-Stadt versorgen damit die Arbeiter nicht fortrennen und sie evtl. gesellschaftlich vorwärts kommt.
4. kann sie natürlich irgendwelche Schnäppchen mit aufs Schiff laden oder in geringen Mengen auch im Kontor zwischenspeichern bis ein Schiff kommt, aber auf keinen Fall zuviel und auch nicht viel mehr als ihre Schiffe zusammen fassen damit sie nicht künstliche Mängel erzeugt. Bei Schiffsmangel sollten dann auch die Lagerbestände verringert und evtl. die täglichen Preisschwankungen in der Stadt zum handeln genutzt werden.
5. wenn die Schiffe dann immernoch nicht genug zu tun haben kann sie auch mal sonstwo rumgondeln zum handel treiben, aber bitte ohne magische Kristallkugel(cheaten um alle Warenmengen und versteckten Daten zu sehen).
6. Wenn die KI sich irgendwann so weit entwickelt haben sollte das sie in einer anderen Stadt ein Kontor aufmacht sollte sie da auch nicht hinbeamen/schwimmen können sondern das nur tun wenn sie es schafft ein Schiff in den entsprechenden Hafen zu bringen, möglichst mit allem Baumaterial an Board und evtl. einigen lokalen Käufen, aber natürlich nur wenn das Material und Gold dann ausreicht für den Bau und es auch strategisch sinnvoll ist(z.B. für Rohstoffproduktion oder Versorgung der Heimatstadt). Die KI sollte dann aber schon versuchen am Ende schon mehr Schiffe als Kontore besitzen um die auch versorgen zu können.

Was die KI auch können sollte ist jede Tätigkeit immer zu dem Zeitpunkt stoppen zu können wo sie auch ausgeführt wird wenn sie in dem Moment weniger sinnvoll ist. D.h. wenn Waren irgendwo hingeschippert wurden und da jemand anderes schneller war und der Preis zu tief ist sollte nochmal abgeschätzt werden ob nichts oder nur ein Teil verkauft wird und der Rest woanders hingebracht.

Dadurch das die KI dann die selben Voraussetzungen hat wie der Spieler mit Baumaterial hat man dann wieder die Möglichkeit zum Eingreifen, allerdings ließe sich die KI dann nicht mehr so offensichtlich ausbeuten wie in P2 wo alle Rohstoffe und Produkte täglich dem lokalen Markt der Stadt entnommen/hinzugefügt werden.

Zusätzlich um das ganze spannender zu machen sollte die KI ein wenig Preismanipulation beherrschen um dem Spieler zu schaden/ihn zu ärgern wenn die ihn für einen gefährlichen Konkurrenten hält.
z.B.:
- knappe Rohstoffe aufkaufen
- Punktuell noch zusätzlich Preisdrücken wenn sie entdeckt das man nur von einem Industriezweig abhängt und viel lokal verkauft anstatt es zu exportieren und dann später noch günstiger zurückkaufen, aber die KI sollte erkennen wenn es nicht funktioniert und das dann beenden

Die Sache das die KI dann mal irgendwelche Dunkelmänner beauftragt um einem zu Schaden finde ich eher ein nebensächliches Feature weil ich bezweifle das man das Balancing davon je in einen immer passenden Bereich bringen kann. Entweder es ist so oft und gelingt auch oft so das es das Unternehmen/Vermögen des Spielers zu stark angreift so das er in den Ruin getrieben wird oder aus Frust aufgibt oder es sind nur mehr unbedeutende "Events" die fast keinen Unterschied machen.

ten_70

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5

Dienstag, 23. Februar 2010, 19:23

Den Vorschlag von Hanseat09 bzgl. Aggressivität und Erfahrung finde ich sehr gut.

Was die KI jedoch NICHT machen sollte: so sinnlos (fast) leere Schiffe hin und her fahren lassen können. Die KI muss auch pleite gehen können. Sie muss Kredite vergeben und empfangen können (wie in P1). Der Spieler muss die Möglichkeit haben, KI-Konkurrenten gezielt auszuschalten.

Darüber hinaus fände ich es angebracht, wenn jeder KI-Händler einer Stadt zugeordnet ist und dort auch "gefunden" werden kann, weil er dort beheimatet ist. Das sollte man auch an dem/n KI-Kontoren sehen können.

Wahlweise wird er als freier Händler ausgewiesen, der aber ebenfalls in Konkurs gehen kann.

Korven

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6

Dienstag, 23. Februar 2010, 20:45

@Hanseat09 und @Yakko haben zusammen die "Idee" zusammengefast.

-> Der Programierer wird sagen: Schön und gut und was soll ich schreiben? ?(

-> Ich würde das von der "Spielersicht" aufrollen.

Die KI soll ja nichts anderes sein als ein Spieler, der kein Spieler ist. :P

-> Wenn wie gehabt, jeder KI eine Stadt (Hansestadt) zugeteilt ist, würde ich es ganz "brutal" machen und für jede Stadt eine KI machen.
Wobei König Zufall (die Zufällige KI Auswürfelung) hir deutlich entscheidender ist, da der den Unterschied zwischen Spiel 1 und danach im 2ten ausmachen soll.

->die KI würde aus den billigen Waren eine "auswürfeln" -> die sie dan zu einer anderen Stadt (wieder ausgewürfelt, von denen die sie brauchen) anfährt.

-> wird die KI von Piraten angegriffen, gibt es auch je nach KI eine andere Reaktion
KI 1 schließt sich einem Konvoi an, wenn es geht, KI 2 meidet für eine gewisse Zeit die Stadt, die sie zu der Zeit angefahren hat und die 3te KI bewaffnet ihr Schiff.

-> Bau von Schiffen
KI 1 baut gleich wenn sie genug Gold hat (Startkapital rechnet sie nicht ein damit muß sie ja weiter handeln können)
KI 2 baut erst wenn sie genug Gold hat und die Waren für das Schiff in der Stadt sind oder sie besorgt die Waren wenn ihr Schiff von Piraten angegriffen wurde.
KI 3 baut/kauft erst ein Schiff wenn sie ihr Schiff verlohren hat oder schon z.B. 1 Monat mit vollen Schiff unterwegs ist (zuwenig Kapazität hat)

-> Bau von Betrieben/Wohnhäuser (KI richtet sich nach den Gegebenheiten -> kein Holzwerk wenn nicht wirklich Holz mangel ist,.. etc.)
KI 1 baut sobald sie genug Goldreserven hat (dauert ja bis zum Gewinn)
KI 2 baut "versucht" einen Betrieb, wenn eine Ware im Rathaus nachgefragt wird, die sie in der Stadt bauen kann oder wenn dringender Wohnraumbedarf ist
KI 3 baut vorrangig Wohnhäuser, Betriebe nur selten, langer Mangel in der Hanse eines Produkts was in der Stadt geht, führt dan auch zum Bau. (1/2Jahr?)

-> Sabotage/Piraterie
KI 1 benutzt beides sobald sie in der Lage dazu ist (-> max Anzahl an Aktionen solcher Art in einer gewissen Zeit von einer KI, damit es nicht zu oft ist)
KI 2 macht Auge um Auge, Zahn um Zahn -> der Spieler bekommt die Returkutsche
KI 3 reagiert wenig (vielleicht nicht gleich beim ersten mal?) versucht Aussprache -> Anklage?

,.............. (noch viele weitere Unterteilungen -> die würden am Anfang für jede KI ausgewürfelt)

Aber ich sehe noch immer das Problem das die KI beim selben "Start" kaum eine Chance hat.

-> Ich würde hir die KI mit unterschiedlichen "Startbonis" ins Rennen schicken.
mehr Gold
mehr Schiffe
mehr Ansehen
schon einen/mehr Betriebe/Wohnungen?

Aber bei der KI kann man sich ja "austoben" die könnte alleine vom Aufwand größer sein als das ganze Spiel. (was einfach zuviel ist,..)
Das ganze sollte bei möglichst wenig Aufwand ein sehr gutes Ergebnis bringen. (drum würde ich möglichst viele EINFACHE Parameter benutzen, die viele kleine Unterschiede in die KI`s bringen)
Defizit is, wat de hast, wenn de weniger hast, wie de hättst, wenn de nischt hast.

Yakko

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7

Mittwoch, 24. Februar 2010, 10:16

Was mir auch gerade noch einfällt bei den verschiedenen KI-Typen, es könnte wieder mindestens 2 pro Stadt geben.

1. der lokale Händler
Der ist wirklich nur darauf bedacht seine eigene Heimatstadt mit allem zu versorgen, der Rest der Hanse oder der Welt ist ihm vollkommen egal. Rohstoffe und Nahrungsmittel sollten für ihn dabei das wichtigste sein. Er sollte also sein Schiff nur immer auf die Suche nach notwendigen Waren für die Heimatstadt schicken und die dann ohne große Umwege zurückbringen. Sachen die im Moment keinen Gewinn bringen sollte er im Kontor zwischenlagern können falls er einen stetigen Verbrauch in der Stadt erkennt, aber dann nicht eine Ware weiter heranschaffen wenn er schon genug hat.
Falls er sehr günstige Schnäppchen erkennt kann er die zum Füllen von extra Laderaum nutzen, aber das nur wenn der nicht für wichtigere Waren gebraucht wird.
Langfristig sollte er schon auf ein 2. und evtl. 3. Schiff aus sein für eine bessere Versorgung aber sich ansonsten nur defensiv und unauffällig verhalten. Evtl. mehr Schiffe wenn er erkennt das die Stadt so groß wird und gleichzeitig so schlecht versorgt ist das die vorhandenen nicht ausreichen.
Gebäude bauen sollte er möglichst garnicht oder nur bei extremem Mangel in seiner Heimatstadt an Waren die auch direkt dort produziert werden können. Häuser auch nicht oder nur bei absoluter Überbelegung über Wochen/Monate.
Am Start sollte er schon ein Schiff haben und einen ausreichend großen Bargeldbestand um alle Waren die er zur Versorgung der Stadt kaufen will auch finanzieren zu können und Schiffsverluste in der ersten Zeit relativ problemfrei ausgleichen zu können. Evtl. sollte er dafür auch schon nebenher Vorräte anlegen mit Schiffbaumaterial.

2. der echte Konkurrent
In ihn könnten die verschiedenen "Persönlichkeiten" von Korven eingebaut werden. Trotzdem sollte er hauptsächlich darauf bedacht sein das sein Unternehmen vorwärts kommt und nur in 2. Linie die Stadt und in 3. die Hanse.
Deswegen handelt er überall und mit allem was viel Gewinn verspricht, besonders teuren Luxuswaren, nimmt aber bei Gelegenheit auch alle anderen Dinge mit um seine Schiffe zu füllen.
Die eigene Stadt wird von ihm nur leicht bevorzugt, er läuft sie aber schon regelmäßig an um das Kontor als Kauf/Verkaufmöglichkeit zu nutzen, besonders wenn er noch in einem niedrigen Rang ist.
Gebäude sollte er bauen, aber nur wenn sie ihm den größtmöglichen "return on invest" liefern oder er sonst blockiert wäre weil seine eigenen Betriebe wegen Wohnhausmangel leer bleiben. Betriebe könnte er erstellen wenn er einen längerfristigen Mangel erkennt der Hanseweit besteht oder je nach Persönlichkeit/Risikobereitschaft sogar schon vorausschauend.
Je nach Persönlichkeit versucht er dann den Spieler auszustechen um schneller aufsteigen zu können und das auf verschiedene Arten. Einer wäre eher eigenbezogen und versucht selbst vorwärts zu kommen, der nächste versucht versteckt Preise zu manipulieren wenn er schon genug Bares hat, wieder einer benutzt Sabotage schon von vornherein, andere nur aus Rache, einer versucht sich vielleicht später sogar mit Piraterie falls er sich mit der Zeit genügend große/starke Schiffe aneignen konnte usw.
Am Anfang würde ich ihm nur die selben Dinge geben wie der Spieler und ihn dann durch die Ausrichtung auf Unternehmensgewinn und die damit einhergehenden Goldstücke die er verdient langsam immer mehr Marktanteile von den lokalen Händlern abgraben lassen. Später könnte er auch irgendwo anders Kontore errichten wenn er sich davon hohe Gewinne verspricht, das wäre dann auch eine Art Ausgleichmechanismus wenn der Konkurrent einer Stadt versagt das ein anderer dort mit einem Zweitkontor versucht in die Lücke zu stoßen.

Ronaldinio Ales

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8

Mittwoch, 24. Februar 2010, 12:38

Die frage die ich mir die ganze Zeit stelle, "Was passiert am Anfang?"
Irren dort alle Händler erst mal ziellos umher und in dieses Chaos wird dann der Spieler platziert oder sollte die KI nicht eine gewisse Vorlaufzeit haben, also Händler handeln sozusagen schon bevor der Spieler im System anfängt. (z.B. 1 Jahr vorher und alle Händler fangen mit verschiedenen Startparametern an (unterschiedliche GS / Schiffe /Produktionen) so das am Ende dieses Jahres mehr oder weniger gefestigte Handelsstrkturen bestehen und der ein oder andere Händler halt pleite /Pirat/verfeindet mit anderem Händler etc. ist)
Gruß
Ronaldinio Ales

IIHectorII

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9

Mittwoch, 24. Februar 2010, 13:21

RE: Thema 10: Konkurrenten und KI

Zitat

Original von Daniel van Bergen
... Konkurrenten sind die anderen, großen Händler im Spiel. Sie bauen, transportieren und handeln und übernehmen auch politische Ämter. Bei ihnen ist die Frage, in wie weit sie besondere Dinge wie Sabotage machen sollen. Sollen sie grundsätzlich alles tun können wie der Spieler oder wäre das dann zu heftig?


Grundsätzlich sollten sie aktiver sein als in P2.

Zitat

Welche besonderen Aktionen könnte ein KI-Händler noch durchführen? Was hat euch in P2 gefehlt?


Händler könnten einen eigenen Charakter haben, zum Beispiel eine Vorliebe für Wein, Gewürze, Kampf, bestimmte Städte etc. (vlt. erhalten sie da sogar einen Bonus?).

Zitat

Wie soll sich ein KI-Händler verhalten, wenn ich ihm z.B. gerade von einem Saboteur ein paar Waren im Lager zerstört habe?


Rache!!! :D

Noch ein paar Worte, was mich in P2 gestört hat (wurde teilweise auch angesprochen).

1. Bauen ohne Verstand, (Weinberge in Köln aufm Marktplatz, mein schönes Stadtbild :sad3: ) Jagdhüten ohne Rohstoffe und das jahrelang, ihr wisst, was ich meine
2. keine Gegenwehr bei Piraten ("Der glücklose Händler Roland Rübensack wurde heute vom unbesiegbaren Piraten Peter Pustekuchen in die ewige Verdammnis geschickt.")
3. unbegrenztes Barvermögen (gebt ihnen viel, aber nicht den Goldesel)
4. eher nebensächlich: ich habe es gehasst, wenn ein Konkurent die Niederlassungen im Mittelmehr zuerst entdeckt hat ;(
5. zu wenig Optionen in der Gilde (Warum nicht mal mit einem Konkurenten kooperieren gegen einen etwas zu mächtigen Pelzhändler oder so?)

Mir fällt sicher noch mehr ein ;)

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10

Mittwoch, 24. Februar 2010, 15:09

RE: Thema 10: Konkurrenten und KI

Zitat


alle f. Z. von Daniel van Bergen
Konkurrenten sind die anderen, großen Händler im Spiel. Sie bauen, transportieren und handeln und übernehmen auch politische Ämter. Bei ihnen ist die Frage, in wie weit sie besondere Dinge wie Sabotage machen sollen. Sollen sie grundsätzlich alles tun können wie der Spieler oder wäre das dann zu heftig?


1)Sie sollten grundsätzlich alles das tun können wie der Spieler: JA, auch böse Dinge!
Ich möchte weitgehend gleichberechtigte KI-Partner/Konkurrenten, insbesondere auch deshalb, weil ich Solo-Spieler bin.

2)Da dieser Anspruch auf normale Art wohl nicht zu realisieren sein wird -meine Erfahrung aus anderen Spielen- soll die Ki ruhig Boni bekommen und soll auch cheaten dürfen.

3)Die "Intelligenz" und "Aggressivität" der KI sowie deren Startbedingungen, einschliesslich der Vorteile aus dem Cheaten, sollten aber bei Spielbeginn vom Spieler eingestellt werden können.

Zitat


Welche besonderen Aktionen könnte ein KI-Händler noch durchführen? Was hat euch in P2 gefehlt?


Mir hat in P2 gefehlt (und mich geärgert) :

1) dass die namentlich im Spiel vorkommenden KI - K-Leute nicht Mitglied der Gilde waren.Wenn ich das Gildenhaus besuchte, habe ich mich ja regelrecht gefürchtet: Nur ein(1) mickriger Händler.Wie gruselig.Und meine BM-Konkurrenten fehlten!

2)dass ich mit den KI-Händlern nicht regulär in Kontakt treten, nicht kooperieren und keine Geschäfte machen konnte!

3)dass die KI-K über keinen Grundcharakter verfügte: von ablehnend bis kooperatv, z.B

Ansonsten wurden hier schon gute Vorschläge unterbreitet, die ich nicht nochmal wiederkäuen möchte.

Gruss Pieter

Hanseat09

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11

Mittwoch, 24. Februar 2010, 15:46

Könnte man die KI nicht auch dadurch mehr KI (intelligenter) machen, indem sie vollen Zugriff auf die Statistiken hat? Wenn sie einen Trend des Nachfragezuwachses von Bier feststellt, kann sie schon im voraus Brauereien bauen, um der Nachfrage gerecht zu werden. Der Anfänger wird damit noch zu überfordert sein (Erschwerung der Monopolstellung), deswegen wäre das was für die höheren Schwierigkeitsstufen. Wenn die KI dann ihre Produktionen noch regelmäßig mit Rohstoffe versorgt (vielleicht auch Produktionsketten bildet?), kann die KI schon direkt viel effizienter handeln.

Ein weiterer Punkt ist die Expansion der KI. Laut Statistik sind bei P2 die besten Konkurrenten kaum über 3 Schiffe hinaus gekommen. Zwar erleichterte das die von einigen Foristen hier favorisierte Alleinversorgung der Hanse, doch wurde die KI damit zu einem nicht ernstzunehmenden Anhängsel. Würde die KI auch Schiffe bauen (Werften blockieren!!), entsteht ein viel größerer Wettkampf um die besten Preise, da auch die KI breiter aufgestellt ist.

@IIHectorII: Die "Teilnahme" der KI bei Expeditionen finde ich im Gegenteil sogar sehr gut. Könnte man sich auch dort als Alleinunterhalter Zeit lassen, würde der atmosphärische Aspekt der Expedition komplett unter den Tisch fallen. Was war es doch für ein Wettstreit beim ersten Menschen auf dem Mond! Da war ja Amerika auch schneller als Russland... Wie hätte es ausgesehen, wenn Russland bei diesem Wettlauf gar nicht beteiligt gewesen wäre? Ohne Frage wäre es nach wie vor ein Großereignis gewesen, doch der Geschichtsunterricht würde doch um einiges langweiliger sein :D. Ist der Weg erstmal bekannt, wird es nicht nur einen geben, der diesen Weg gehen will.
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ten_70

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12

Mittwoch, 24. Februar 2010, 15:51

RE: Thema 10: Konkurrenten und KI

@Pieter
Och nö. Cheaten muss ja nun wirklich nicht sein, weder für die KI noch für den Spieler. Wofür gibt es denn sonst den Thread "Exploits".

Im übrigen stimme ich zu.

@Hanseat09
Neubau von Schiffen durch die KI? Aber unbedingt! Was hat mich das in P1 geärgert, wenn mir die KI den letzten verfügbaren Schiffs-Platz vor der Nase weg genommen hat!

Ronaldinio Ales

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13

Mittwoch, 24. Februar 2010, 17:03

@Expeditionen
Ich weis ja nicht in wie weit es möglich sein wird Expeditionsergebnisse (gefundene Städte im MM) geheim zu halten. Aber hierraus ließe sich in bezug auf die KI eine Menge machen.
z.B. Wo bringt denn der eine KI Gegner laufend seine 1000 Felle Überproduktion hin, ich beliefere doch nun schon alle MM-Städte ... ;)
Gruß
Ronaldinio Ales

14

Mittwoch, 24. Februar 2010, 17:06

ich denke, auch dieser alte Beitrag könnte hilfreich sein.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Aristoteles

IIHectorII

Krämer

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15

Donnerstag, 25. Februar 2010, 09:07

Zitat

Original von Hanseat09
@IIHectorII: Die "Teilnahme" der KI bei Expeditionen finde ich im Gegenteil sogar sehr gut. Könnte man sich auch dort als Alleinunterhalter Zeit lassen, würde der atmosphärische Aspekt der Expedition komplett unter den Tisch fallen. Was war es doch für ein Wettstreit beim ersten Menschen auf dem Mond! Da war ja Amerika auch schneller als Russland... Wie hätte es ausgesehen, wenn Russland bei diesem Wettlauf gar nicht beteiligt gewesen wäre? Ohne Frage wäre es nach wie vor ein Großereignis gewesen, doch der Geschichtsunterricht würde doch um einiges langweiliger sein :D. Ist der Weg erstmal bekannt, wird es nicht nur einen geben, der diesen Weg gehen will.


Gegen Handel der KI im Mittelmeer hätte ich gar nichts, wenn die Handhabung noch etwas vereinfacht würde. Was ich meinte, war die Anzeige in der Gilde >> entdeckt von ...; und wenn da nicht mein Name stand war ich sauer, bin halt perfektionistisch veranlagt :crazy:.Wenn die KI in P4 aber eine echte Konkurrenz und keine leere Hülle mehr ist dann fände ich deine Vorschläge super. Man könnte dann aber wenigstens eine Mitteilung bekommen, wann und wohin die KI entdeckungen unternimmt z.B. "Der Bürgermeister Konrad Zuse aus Köln macht sich mit 3 Koggen auf Entdeckungsfahrt ins mare nostrum" oder so in der Art :D.

Ronaldinio Ales

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16

Donnerstag, 25. Februar 2010, 11:49

Die KI-Händler sollten dann aber nicht nur dort suchen, wo in etwa Städte liegen, sondern auch woanders.
Wobei Mitteilungen wann wie wohin welche KI was unternimmt nur dann erfolgen sollte wenn sich der Spieler an dieser Route irgendwie beteiligen kann. Und selbst dann sollte es nicht so sein das der Spieler direkt benachrichtigt wird. (Außer der Spieler soll z.B. Schiffsraum stellen gegen entsprechende Entlohnung [wenn sich in entsprechender Zeit niemand um solche anliegen gekümmert hat, sprich sie waren z.B. in der Kneipe ausgeschrieben])
Unabhängig hiervon kann (sollte) es eine etwas detailiertere Information zu den Schiffen die gerade im MM unterwegs sind geben, z.B. Schiffe die sich über die MM Karte bewegen und beim anklicken ihre Route zeigen und die behandelten Waren.

@KI-Boni
m.M.n. sollte wenn dann Boni, die Boni während des Einkaufs/Verkaufs gegeben werden, z.B. 30% auf den Gewinn den der Händler mit dem Verkauf erzielte.
andere Boni scheinen mir in manchen Situationen Spielspaßhemmend:
z.B. Ich hab Fellmonopol, keine Fremd-Fellproduktion und trotzdem handelt die KI mit Fellen
z.B. Ich mache mitte des Monats ein mittleres Unternehmen platt kapere dessen Schiffe raube/zerstöre/ersteigere dessen Gebäude und GS und nach ablauf des Monats erhält der Händler 100.000 GS aus dem nichts fängt wieder an zu Bauen etc.

Noch was:
Genauso wie der Spieler in der Lage ist aus Aktionen der KI zu lernen, sollte die KI in der Lage sein in gewissem rahmen Dinge vom Spieler zu "lernen".
Gruß
Ronaldinio Ales

fager

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17

Sonntag, 28. Februar 2010, 18:39

mal eine grundsätzliche frage zur KI bzw. zur spieltwelt:
wird das spiel so ausbalanciert, dass alle städte eine gewissen grundversorgung mit waren erhalten oder wird bewusst raum gelassen damit der spieler einen mangel befriedigen muss und dadurch schnell geld verdienen kann?

ich frage, weil es in patrizier 2 und auch in port royale städte gab die scheinbar kaum von KI-händlern angefahren worden. diese waren dann auch für den spieler quasi tod weil sie kaum noch was produzierten.

wird ein konkurrent, für den spieler erkennbar, in mehreren städten agieren, also in mehr als einer stadt häuser und produktionbetriebe errichten? wenn ja, dann hielte ich es für interessant, wenn er den spieler unter druck setzt.
also wenn der spieler in der heimatstadt des konkurrenten stark expandiert und dadurch bauland verknappt/ die preise für waren senkt oder erhöht, dann sollte der konkurrent zurück schlagen. indem er das gleiche in einer anderen stadt versucht wo der spieler gerade aktiv ist oder bei einer ware, wo der spieler ein monopol hat.

allerdings ist das sicherlich ziemlich schwer zu realisieren. man will als spieler nur sehr ungern den eindruck erhalten, dass die ki cheated ;)

Hanseat09

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18

Sonntag, 28. Februar 2010, 20:57

Wie wär's mit einem Wettlauf gegen die Zeit? Sowohl Spieler als auch KI fangen (zufälligerweise) gleichzeitig an mit der Produktion von Waren. Damit wird es sich letzlich für beide nicht lohnen. Erst im Laufe des Spiels, wenn man konstant den besseren Absatzmarkt gefunden hat, kapituliert die KI und gibt ggf. die Produktion auf. Gelegenheit für den Spieler, Betriebe zu ersteigern. Andersrum sollte die KI in gewisser Weise auch mal den Wettlauf gewinnen können...
Damit bekämen gezielte Piraterie auf bestimmte Schiffe der KI u.a. (il-)legale Mittel wieder eine neue Bedeutung ;)
Hanseat09

Ronaldinio Ales

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Mittwoch, 3. März 2010, 12:17

Mir stellt sich hier gerade die Frage, wie schnell die KI Produktionsdefizite entdeckt und, ob und in wie weit die KI in der Lage sein sollte Konkurrenzkampf zu betreiben z.B. Felle für 700 GS produziert und für 500 GS verschleudern.

m.M.n. auf jeden Fall aber wirklich effektiv erst in der/den oberen Schwierigkeitsstufen.
Gruß
Ronaldinio Ales

Hanseat09

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Mittwoch, 3. März 2010, 16:22

Das geht eigentlich rel. einfach: Angenommen, die KI hat vollen Zugriff auf die Statistik, kann sie, sobald der Verbrauch die Produktion in den nächsten Monaten übersteigen wird, anfangen, Produktionen zu bauen. Dadurch hat sie einen zeitlichen Vorteil, sofern der Spieler nicht dazwischen kommt.

Je stärker die KI die Statistik benutzt, desto höher sollte der Schwierigkeitsgrad sein. Denn irgendwann kann der Spieler den Produktionbedarf nicht mehr sehen (wenn die KI acht Monate im Voraus plant :D)
Hanseat09