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x9jaan

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41

Samstag, 30. Januar 2010, 18:02

In meiner Erinnerung ist der Höchstpreis für Bier bei Null Fass in der Markthalle 76 GS auf Krämerlevel. Auf Ratsherrenniveau ist er 69 GS. Runter geht es bis unter 20 GS.

Aber mal im ernst, was willst du damit erreichen? Diese Preise sind vollkommen unrealistisch. Den Höchstpreis kannst du durch schlechte Versorgung jederzeit erreichen, aber den Tiefstpreis nicht. Da musst du selbst aktiv eingreifen und das bedeutet mit massiven Verlusten zu verkaufen. Konzentriere dich besser auf den von Gesil beschriebenen Bereich, in dem man gut wirtschaften kann und in dem es realistische Gewinne gibt.

Zum Wachstum: Ja es ist ganz einfach. Stell ein paar Betriebe hin, sorge für Wohnraum und anschließend, versorge die Stadt gut und es beginnt ein Kreislauf, der wieder von vorne mit 'stell ein paar Betriebe hin' los geht. Solange die Zufriedenheit mindestens auf Zufrieden steht, wird deine Stadt wachsen. Ist die Bevölkerung unzufrieden oder gar verärgert, wird sie in Scharen davonlaufen und deine neuen Betriebe werden leer stehen und du wirst Pleite gehen.
Die Schatzkarten als *-zip-Datei.

42

Freitag, 12. Februar 2010, 14:26

Hallöchen.

Kann man sich mit der Vergabe von Darlehen gut was dazu verdienen? Hab bis jetzt 8 oder so vergeben, immer mit niedrigsten Zinsen, in der Hoffnung, dass sie dann auch alle zurück gezahlt werden können. Oder spielt die Zinshöhe keine Rolle?

Wenn ich in Stockholm 2 Eisenschmelzen, eine Werkstatt und dafür ein Sägewerk habe, und Eisenw. UND Erz verkaufen lasse, säg ich mir dann nicht eigentlich den Ast ab auf dem ich sitze?

Soviel ich weiß, ist das Ziel des Spiels, alle Bedarfe zu decken, nur macht man dann doch immer schlechtere Geschäfte, wenns keine Mängel mehr gibt. Oder legt der Verbrauch dann auch zu?

43

Freitag, 12. Februar 2010, 15:50

@ Die Darlehen werden auf jeden Fall zurückgezahlt, ob dies nun in Barem oder Naturalien oder als Schiff mit und ohne Waren vorgenommen wird -> kann der Darlehnsnehmer nicht zahlen muss man pfänden lassen, um an das eigene Geld zu kommen, rechnet man die Waren oder den Wert des Schiffes oder eben beides zusammen so kommt man auf die Darlehnssumme.
Der Zinssatz spielt (fast) nur eine Rolle wenn du noch kein großes Ansehen in der Stadt hast und dies nicht unnötig belasten willst, bei gutem Ansehen sollte man ruhig den höchsten Zins fordern ... hiermit wird dann öftermal ein Schiff bei großer Darlehnssumme gepfändet, ist ein Darlehn nicht bar rückzahlbar.
(meist geht es um die Schiffe die man pfänden kann nicht so sehr um Bares, ebenso sind die meisten Waren gut zu gebrauchen im (Spiel)Aufbau)

2 Erzschmelzen für einen Eisenwarenbetrieb sind eh zuviel Erz, diese 2 Schmelzen versorgen 3 Eisenwarenbetriebe mit dem nötigen Erz!
Möchtest du das der Kontorverwalter nicht alles Erz verkauft stell einen Wert von z.B. 5 Last im Kontor ein, so bleiben diese für deine Werkstatt erhalten machst du noch einen haken hinter dem Erz nimmt kein Autokonvoi diese 5 Last mit auf -> ohne haken würden diese mitgenommen falls mehr auf einen Autokonvoi soll wie im Kontor zur Verfügung steht!

Deckt man alle Bedarfe wächst die jeweilig gut versorgte Stadt und sorgt so für mehr Nachfrage die gedeckt werden will -> also fördert man seinen Absatzmarkt und macht mehr "Geschäfte", kann man den Bedarf decken durch ausreichend Betriebe die diese Waren produzieren -> weitere Betriebe = neue Bewohner = neuer Warenbedarf ....
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44

Freitag, 12. Februar 2010, 18:15

@Zorino81

Kurze Anmerkung zur zweiten Frage. Nicht alle Städte können alle Waren produzieren, aber sie fragen alle Waren nach. Daher machst du durch die möglichst geschickte Verteilung der Waren guten bzw. hohen Gewinn und das auch unabhängig von dem von Gehtnix beschriebenen Wachstum, welches natürlich noch hinzu kommt und ebenfalls gewinnsteigernd wirkt.
Die Schatzkarten als *-zip-Datei.

45

Sonntag, 14. Februar 2010, 02:04

Hallo.

Inzwischen hab ich nur noch Kraier, alle um die 20 Mann Besatzung. Trotzdem wurden sie schon mehrmals von Piraten geplündert, so dass ich Eisenerz und Eisenwaren im Wert von mindestens 100.000 GS verloren habe. Wahrscheinlich wohl eher um die 150.000 GS. Was mir natürlich überhaupt nicht gefällt, also wie vermeidet man solche Plünderungen?

Und kann es eigentlich sein, dass die meisten Waren, besonders wenn man sie und auch die Rohstoffe dafür selbst produziert, so gut wie keinen Gewinn bringen? Z.B. hab ich vorhin in Stockholm noch ne Töpferei gebaut. Ein Kapitän soll Keramik automatisch verkaufen, im Warenfenster steht ein Wert von ich glaube 250, ungefähr jedenfalls. Hab den Verkaufspreis auf 300 eingestellt und er ist nach dem Andocken in 10 Städten vielleicht 20 Fässer losgeworden. Und ich schätze mal nicht, dass das noch großartig besser wird...

x9jaan

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46

Sonntag, 14. Februar 2010, 07:55

@ Zorino

Man macht mit allen Waren Gewinne! Diesen Satz musst du dir hinter die Ohren schreiben. Selbstverständlich gibt es auch Waren, bei denen man nicht 100% Gewinn macht (also für den doppelten Herstellungspreis verkaufen kann), sondern eben einen kleineren; aber man macht mit allen Waren Gewinn.

Zur Keramik fällt mir auch nicht viel ein. Ich würde zunächst mal prüfen, ob Keramik in Stockholm auch effektiv produziert werden kann. Bei nur "normaler" Produktion, sind die Gewinnmöglichkeiten natürlich geringer. Allerdings hat eine einzelne Töpferei auch keinen allzugroßen Warenausstoß, so dass du mit deinen verkauften 20 Fässern doch locker die Wochenproduktion losgeworden sein solltest. Wenn ein Preis von 300 nur geringen Absatz bringt, dann verkaufe die Keramik doch für 280. In dem Fall wirst du erstens mehr los und hast zweitens ebenfalls mindestens noch die Kosten für das Schiff mit drin.

Zu den Piraten sage ich nichts. Es gibt Leute, die sich alles gefallen lassen und welche, die sich wehren. Ich gehöre zur zweiten Kategorie.
Die Schatzkarten als *-zip-Datei.

47

Sonntag, 14. Februar 2010, 17:44

Zitat

Original von x9jaan
Es gibt Leute, die sich alles gefallen lassen und welche, die sich wehren. Ich gehöre zur zweiten Kategorie.

Und was sollte man tun, wenn man zur 2. Kategorie gehören möchte?

48

Sonntag, 14. Februar 2010, 18:18

Zitat

Original von Zorino81

Zitat

Original von x9jaan
Es gibt Leute, die sich alles gefallen lassen und welche, die sich wehren. Ich gehöre zur zweiten Kategorie.

Und was sollte man tun, wenn man zur 2. Kategorie gehören möchte?

... die Piratennester ausfindig machen und ausfahrende Schiffe abfangen, macht man dies effektiv braucht kein Versorgungsschiff oder Konvoi mehr einen Angriff fürchten ...
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49

Sonntag, 14. Februar 2010, 20:00

Ich denke ja, dass die von Gehtnix beschriebene Vorgehensweise schon für etwas fortgeschrittenere Spieler ist.

Die Vorgehensweise ist folgende:
1. rüste ein Kampfschiff aus (eins reicht!, am besten gleich einen Kraier, es geht aber auch mit einer Schnigge)
2. jage die Priaten
3. immer manuell kämpfen, mit dem Ziel die Piratenschiffe zu entern (nicht versenken!)
4. die übernommenen Piratenschiffe eignen sich hervorragend, um eine kleine Kampfschiffflotte aufzumachen
5. nutze diese Schiffe weiter um Piraten zu jagen, im Zweifel, wenn keine mehr sichtbar sind, um Kneipenaufträge zu machen
6. jetzt kommt Gehtnix' Antwort
7. finde heraus, von wo die Piraten herkommen und fange sie immer gleich dort ab, wo sie erstmals auf die Seekarte kommen (das ist das unsichtbare Priatennest)
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Dorimil

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50

Montag, 15. Februar 2010, 09:22

Keramik für 300 im Verkauf! :eek2: Von solchen Preisen träume ich! ;)
Ernsthaft: Der Herstellungspreis von 250 ist viel zu hoch, der müsste unter 200 liegen. Daraus schließe ich, daß die Produktion in Stockholm nicht effektiv nur normal möglich ist. Deshalb entweder abreissen oder versteigern!
Zum Vergleich: Im Mittelmeer ist Keramik ab 167 zu haben (korrigiert mich, aber das war mein niedrigster Preis bisher).

Mein Tipp: Steig ins Biergeschäft ein (Stettin auf der Standardkarte). Das wird überall gebraucht, vor allem in Stockholm und Reval. Außerdem lässt es sich in größeren Mengen absetzen. Zwar ist der Gewinn pro Fass klein, aber hier machts die Masse. Fang klein an Ein Getreidehof eine Brauerei. Holz kommt aus Stockhom, so hast Du keine Leerfahrt. Die Überproduktion an Getreide kannst Du ebenfalls im Norden verkaufen udn sicherst so einen Teil der Grundversorgung Deiner Arbeiter!

Piraten: Immer feste druff! :hammer: Leg Dir einen Speicherstand an, wo Du einen vor der Brust hast und dann kannste ein wenig üben. Mit einem Kraier kannst Du Koggen enterreif schiessen (die Werft freut sich). Dadurch hast Du auch gleich mehr Laderaum, kannst mehr handeln, machst mehr Gewinne...
Dorimil

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Yakko

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51

Montag, 15. Februar 2010, 11:00

Der andere Weg wenn man nicht ständig x Schiffe zum Piraten beobachten abstellen will ist das man einfach grundsätzlich ein voll bewaffnetes und bemanntes Schiff(übrigens fast egal ob Bliden oder teure Waffen) im Konvoi hat und daran 0 bis unendlich viele Lastesel hängen. Dann hat man immer die Chance die Piraten zu entern oder zumindest zu verlangsamen/versenken und wird niemals ein Schiff oder die Ladung verlieren.
Im Ausnahmefall gehen auch unbewaffnete Kraier, möglichst mit Segel-Kapitän, weil man mit denen eine 90% Chance hat aus der Kampfmap zu segeln bevor man geentert wird.
Beladene Schniggen oder ohne große Mannschaft auch Koggen/Holks sind allerdings Piraten-Opfer.

52

Montag, 15. Februar 2010, 15:48

In Stockholm kann man Keramik wohl nur schlecht produzieren, so dass ich die Töpferei abgerissen habe. Hab wegen Stockholm derzeit 3 Kraier im Einsatz: einer verkauft Erz und kauft dabei Eisenw. bis 320 ein und packt sie in den Kontor in Stockh., einer verkauft Eisenw. für 400 im östlichen Hanse-Bereich und ein weiterer verkauft hauptsächlich im westlichen Bereich. Ist zwar nicht das Wahre, aber da ein Kahn ja nur 20 Städte abklappern kann... Hab die 3 erst mal in der Werft voll ausgebaut, später sollen noch alle Deck-Plätze mit Geschützen bepackt werden, aber was für Waffen nimmt man da am Besten? Ausserdem hab ich haufenweise Entermesser gekauft, aber wenn ein Kahn gegen 3 Piraten-Schiffe kämpft, bringen die wohl auch net viel. Was ich auch nicht richtig verstehe ist, wie man die ganzen Waffen an Bord kriegt, so dass damit gekämpft werden kann.

x9jaan

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53

Montag, 15. Februar 2010, 16:14

Waffen auf das Schiff laden, geht über das Handelsmenü. Da gibt es einen eigenen Punkt dafür.

Alle Kraier ausbauen, ist langfristig eine gute Strategie. Du brauchst ja irgendwann für alle Städte einen Konvoi und schaffst dir damit eine kleine Basis an orlogfähigen Schiffen. Ansonnsten würde ich aber davon abraten. Zum Handeln mit Einzelschiffen gilt: grundsätzlich unbewaffnet fahren! Wenn du in Stockholm Erz verkaufen kannst, machst du was falsch. Die Stadt produzier selber Erz, braucht sie also dringend noch zusätzliches, lohnt sich der Bau einer Schmelze.

Die Kämpfe gegen die Piraten werden leichter. Du musst nur die Anfangspiraten einmal besiegen. Nur diese haben drei Schiffe. Danach triffst du auf Einzelfahrer, es sei denn, du lässt diese längere Zeit ungeschoren gewähren. Kämpfe grundsätzlich manuell.
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Preussenhusar

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54

Montag, 15. Februar 2010, 16:21

Waffen lädt man über den Kran mit dem Kontor.
Aber eben "Waffen" und nicht Waren.

Kontorshandel mit dem Schiff lohnt nicht wirklich,
Du sammelst zuviele Waren an,
"Schnäppchen" sind gut, also z.B. EW für 260 oder seltene Waren, die die KI gerne sehr billig verscherbelt, wie Bier, Tuch oder Wolle.
Keramik produziert Stockholm nur normal, das kann man zu 170 aufkaufen und woanders verkaufen, aber produzieren besser woanders.

Ansonsten ist Stockholm in meinen Augen ein SEHR gute Stadt, da sie immer ÉW und Leder für Waffen hat, also nie ein Engpaß besteht.

Eisen kann man in Reval verkaufen und Lübeck.
Dafür nimmt man Getreide mit und aus Stettin Bier.
Tuch aus Visby, Wolle wo sie billig ohne Tuchproduktion zu bekommen ist < 900 GS ist angebracht.

Holz herumfahren würde ich nur als "Beiladung" zum Verbrennen in Stettin, anfangs ist die Normale Produktion dort noch in Ordnung, Schnäppchen kann man mitnehmen, vor Allem Getreide, das braucht Stockholm !

Generell empfehle ich: Schiffe, die im Hafen bleiben und nur dort handeln (Kontorsschnigge) nur Schnäppchen kaufen, also keine lokal effizient produzierte Waren, das macht der Kontorsverwalter selbst. Das Schiff kennt keine Grenzen und schwemmt das Kontor nur voll.

PH

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Preussenhusar« (15. Februar 2010, 16:24)